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Ankerringe


12. August 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Die optischen Ansprüche sind ja bekanntermaßen sehr verschieden und logischerweise ist es ja auch so, dass der klassische Individualist nie im Leben mit einem für Jedermann im Schmuckladen erkäuflichen Ring glücklich wären. Nein. Es muss ganz exakt dem eigenen Wunsch entsprechen. Die Entscheidung nach einem in Massenfertigung hergestellten Schmuckstück zu greifen oder sich stattdessen einen individuellen fertigen zu lassen bleibt natürlich Jedermann selber überlassen. Wer sich bisher noch nicht ganz sicher ist, demjenigen ist anzuraten, sich über seiner genauen Wunschvorstellung einig zu werden Und das ist selbstverständlich absolut in Ordnung, zwar muss man bei einer Sonderanfertigung mehr in das Portmonee greifen, aber hierfür bekommt man die Chance dem Künstler, der den persönlichen Ring gefertigt hat auch die Hand schütteln und weiß, dass man ein einzigartiges Schmuckstück und gleichzeitig ein Ergebnis von genauer Fertigung in der Hand hält.Wenn eine exakte Vorstellung vom Design des Schmuckstücks entstanden ist, sich aber auf biegen und brechen absolut nichts der Vorstellung entsprechendes aufstöbern lässtund die angebotenen Bikerringe zu Langweilig sind, der ist bei einem Goldschmied richtig aufgehoben, und findet dort einen Begleiter für das Leben, der auch noch den eigenen Vorstellungen entspricht.

Einen ganz eigentümlichen Anteil der Gesellschaft machen die Biker aus. Selbstverständlich gibt es viele verschiedene Bikerarten, die ihren liebsten Zeitvertreib mit Hingabe leben: Der eine fährt nur einmal im Monat und schließt sich höchstens einmal jährlich mit seinem Freundeskreis für eine längere Tour zusammen und die anderen haben sich quasi völlig ihrem Bikerclub verschrieben und verbringen ihre gesamte freie Zeit auf dem Motorrad. Wenn auch diese Bewegung ursprünglich aus den Vereinigten Staaten von Amerika kommt, so gibt es mittlerweile auch in Deutschland jede Menge Bikerclubs. Von kleinen Clubs die kleine und größere Touren mit ihren Anhängern organisieren, bis hin zu bekanntesten Clubs wie den deutschlandweit bekannten „Hells Angels“ oder anderen Clubs dieser Größenordnung und das nicht ausschließlich mit positiven Auffälligkeiten. So sehr sich die verschiedenen Bikerclubs auch untereinander unterscheiden, beispielsweise mit ihrem Verhalten oder auch ihrem Aussehen, haben sie doch alle eine Eigenschaft, die sie alle teilen: Eine gewisse Hingabe für massiven Schmuck wie Silberringe oder Ketten. Auch einige Motive und Symbole finden sich wiederholt in der Szene. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Totenkopfringe – am liebsten aus Silber, aber auch Ringe mit Ankern drauf oder sonstigen Seefahrermotive werden Seefahrermotive werden, insbesondere von Bikern aus dem nördlichen Teil des Landes, mit Freude aufgesetzt. Auch abseits der Motorradfahrer-Subkultur erfreuen sich die harten Motive der Biker einer großen Beliebtheit wie bisher noch nie, so sind Totenköpfe, oder „Skulls“, in der Rockabillyszene ein nicht mehr wegzudenkendes Schmuckstück.

Gegenwärtig haben sich diese Skull-Ringe emanzipiert und können auch von jedermann ohne Zielscheibe von schiefen Blicken werden zu müssen. Bikerschmuckstücke wie z.B. die Skull-Ringe als Statement sind Salonfähig geworden. Bewiesen wird das die Fülle an Verkäufern von solcherlei Schmuck von Internet-Verkaufsplattformen. Wem hauptsächlich die modische Komponente am wichtigsten ist, freut sich über erschwingliche Preise, diese beginnen bei fünf Euro. Natürlich ist das lediglich das untere Ende der Fahnenstange, es gibt auch zahlreiche spezialisierte Verkäufer, welche Ringe auf Anfrage hin und nach Wunsch zu einhundert Prozent individuell schmieden. So bekommt man die totale Freiheit selber zu bestimmen, was für Ausmaße der Ring der Begierde haben soll, welche Edelmetalle und vielleicht auch Schmucksteine verwendet werden dürfen und selbstverständlich ist ganz viel Frei für individuelle Wünsche dabei! Man sollte ja nicht ausschließlich an sich selbst denken wollen? Für den Bikerclub ist eine Ring-Sonderanfertigung ideal.
Es gibt sicher keine tollere Möglichkeit das Wir-Gefühl seines Bikerclubs zu präsentieren, als das Logo des Clubs am Finger zu tragen.Natürlich ist solch eine individuelle Anfertigung nicht nur etwas für Motorradfahrer.