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Businessplan Für Existenzgründung


5. August 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


In den letzten Jahren kam es zu dem Handel von Steuer-CDs. Auf diesen CDs sind Fakten von Banken über deren Firmenkunden gespeichert gewesen. Meistens sind die CDs von ausländischen Konten gekommen und gaben bspw. dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden ebenso wie Angaben zu Bankkonten von deutschen Kunden. Die CDs verfügen über einen enormen Preis, den die deutschen Behörden gern zahlen. Denn mit den Daten auf den CDs haben sie Einsicht auf die Finanzlage der Kunden wie auch können angesichts dessen feststellen, welche Deutschen das Vermögen auf ausländischen Bankkonten verheimlichen und angesichts dessen Steuern umgehen. Während die allererste CD, welche 2006 von Bundesnachrichtendienst erworben worden ist und 4,6 Millionen Euro gekostet hat, kostet eine CD mittlerweile weniger als eine Million Euro. Dies liegt daran, dass das Verlangen nach den CDs keineswegs mehr so hoch ist, wie vor einigen Jahren, da es in der Bundesrepublik Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt., Das Steuerstrafrecht befasst sich mit Delikten im Gebiet Steuerrecht. Dies beinhaltet insbesondere die Hinterziehung von Steuern. Falls ein Delikt gegen das Steuerrecht ans Licht kommt, drohen hohe Freiheits- und Geldbußen. Wie hoch die Strafmaßnahme ist, hängt unter anderem von dem Grad des Deliktes ab. Bei einer Hinterziehung von Steuern bis 50.000 Euro bekommt man eine Geldbuße. Ab 50.000 Euro sollte man mit einer Gefängnisstrafe, die auch auf Bewährung ausgesetzt werden mag sowie halt mit einer zusätzlichen Geldstrafe rechnen. Ab 100.000 Euro steht einem die gleiche Strafart bevor, jedoch ist die Freiheits- wie auch Bußgelder wesentlich größer. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000€ kommt es ebenso zu einem Freiheitsentzug, welcher jedoch im Normalfall keinesfalls auf Bewährung ausgesetzt wird. Ebenfalls an diesem Punkt kann gegebenenfalls eine zusätzliche Geldstrafe hinzukommen. Darüber hinaus müssen die nichtgezahlten Gelder nachgezahlt werden. Nach fünf Jahren verweht die Steuerhinterziehung, im Rahmen der aktuellen gewerblichen Hinterziehung von Steuern verjährt die Steuerhinterziehung erst nach zehn Jahren., Stets ehe die Außenprüfung geschieht, muss der zu prüfende sämtliche Beweise ordnen. Das beinhaltet alle Betriebsausgaben, Ausgangsrechnungen, Kontoauszüge, Gewinnermittlungen oder das Fahrtenbuch. Jene Informationen müssen auch auf Lückenlosigkeit, Ordnungsmäßigkeit wie auch auf eine erkennbare betriebliche Veranlassung gechecked werden, weil sonst die Aberkennung in Gefahr gebracht werden kann. Eine Übergabe der Unterlagen kann allerdings auch bei dem Finanzamt unmittelbar erfolgen, was so viel heißt wie, dass hier dann ebenfalls die Prüfung des Betriebs erfolgt. Das bietet sich besonders für Unternehmer an, welche häufig unterwegs sind. Falls der zu testende eigene Ausstellungsräume besitzt, geschieht die Außenprüfung im Regelfall dort, weil sich der Prüfer somit unmittelbar vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen kann., Die Steuerhinterziehung ist ein ausgedehntes Delikt in Deutschland. Anhand des Vertriebs seitens Steuer-CDs ebenso wie durch stets mehr Selbstanzeigen prominenter Steuerhinterzieher, wächst die Anzahl der Selbstanzeigen in der Bundesrepublik. In dem Jahr 2013 gab es 100 Prozent mehr Selbstanzeigen als im Jahre 2012. In Baden-Württemberg bspw. kam es 2012 zu 2.362 Selbstanzeigen und 2013 schon 6.292. In genau dem Bundesland kam es in Deutschland zu den häufigsten Selbstanzeigen, gefolgt von Nordrhein-Westfalen ebenso wie Bayern. Niedersachsen und Hessen findet man im Mittelwert. Die allerwenigsten Selbstanzeigen gab es in Hamburg sowie in Schleswig-Holstein. In dem Jahre 2012 wurden in der Bundesrepublik Deutschland 15.984 Umstände von Steuerhinterziehungen inklusive einem Strafverfahren bekannt, bei denen in der Gesamtheit 1.937 Jahre Freiheitsstrafen ebenso wie 121,1 Millionen Euro Geldstrafen verhängt wurden. Zwischen 2003 und 2012 wurden in Deutschland auf einen Nenner gebracht 352.781 Fälle der Steuerhinterziehung abgehakt., In Folge der Betriebsprüfung (auchauch unter Außenprüfung bekannt) geht es darum, Sachverhalte vorzufinden, welche zu unwiderruflichen Steuervergütungen, Steuerausfällen oder Steuererstattungen führen können. Die Berechtigung zur Außenprüfung bekommt das Finanzamt über die Abgabenordnung wie auch die Betriebsprüfungsordnung 2000. Grundsätzlich kann das Finanzamt die Außenprüfung nach Lust und Laune umsetzen, jedoch sollte Ihnen zu diesem Zweck vorher Zeit gegeben werden beziehungsweise das Finanzamt sollte sich bei Ihnen anmelden. Gemäß der gesetzlichen Grundlagen muss für die Visite der geeignete Zeitpunkt ausgesucht werden. Das bedeutet, dass der Prüfer sich keinesfalls heute ankündigen und morgen vor Ihrer Haustür stehen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei großen Arbeitsbereichen von 4 Wochen und in allen anderen Umständen von zwei Wochen Ankündigungsfrist.%KEYWORD-URL%