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Deutsches Essen


11. Oktober 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


In Berlin und im gesamten Mittel- wie auch Ostdeutschland ist der Kassler ein bekanntes Essen. Er kann aus verschiedenen Fleischstücken aus dem Schwein, entweder Nacken, Rücken beziehungsweise Keule, hergestellt werden, wird später geräuchert ebenso wie leicht gepökelt. Ergo kürzt sich die spätere Garzeit intensiv. Kassler kann heiß beziehungsweise kalt verzehrt werden, am begehrtesten ist die Variante mit Sauerkraut beziehungsweise Kartoffeln, in Berlin hat Kassler mit Erbsenpüree eine lange Gepflogenheit. Hier soll die Zubereitungsart des Kasslers sogar erfunden worden sein. Das Kassler Fleisch kann sogar als nahrhafte Einlage für Eintöpfe oder Suppen dienen. Mittlerweile ist der Kassler in seinen diversen Zubereitungsarten in ganz Deutschland sowohl auch in Österreich angesehen., Währenddessen die klassische deutsche Küche sich über die Jahrhunderte immer erneut veränderte und vor allem durch die Nutzbarkeit von Gewürzen auch verfeinerte, gab es die bedeutensten Änderungen im 20. Jahrhundert. Nach dem 2. Weltkrieg, im Verlauf dessen die Nazis versuchten, eine arisch-deutsche Kochkunst zu formen ebenso wie erwartungsgemäß auf Grund der vielen Entbehrungen während der Kriegsjahre, waren die Menschen in den Fünfzigern hungrig auf Neues ebenso wie brachten zahlreiche kulinarische Effekte aus den Urlaubsländern wie Italien, Spanien ebenso wie Griechenland mit. Über Gastarbeiter, die Gaststätte eröffneten, gelangten die Gerichte auch außerhalb der Urlaubszeit auf deutsche Teller wie auch wurden immer bekannter. Inzwischen sind vor allem tropische Inhaltsstoffe ebenso wie einfache Gerichte, auch aus Fernost, sehr gemocht. Da der Markt den Bedarf erkannt hat, sind viele Gerichte nicht nur in Spezialitätenrestaurants zu haben, stattdessen sogar aus mühelos aus der Gefriertruhe für den Hausgebrauch., Die norddeutsche Kochkunst ist vor allem über Fisch und Meeresfrüchte geprägt. Weiter landeinwärts wird gerne Süßwasserfisch, allerdings sogar zahlreiche Fleischgerichte. Fisch wie auch Fleisch werden aus Gründen der Festigkeit oftmals geräuchert. Zumal es schwerlich Weizenanbaugebiete in Norddeutschland gibt, sind Buchweizen, Roggen ebenso wie Dinkel häufig das Getreide der Wahl für Brot ebenso wie Backwaren. In Hamburg ist in erster Linie das typische Franzbrötchen angesehen. Die häufigsten Beilagen sind Kartoffeln beziehungsweise Kohl, vor allem in der Region um Bremen haben Grünkohlgerichte eine lange Gepflogenheit. Indem im Rest von Deutschland viele Bratengerichte zu finden sind, werden im Norden insbesondere gerne Eintöpfe zubereitet. Sogar Spargel wird saisonal gerne gegessen. Als Nachspeise ist vor allem die Rote Grütze mit Milch angesehen. Die Hansestadt Lübeck ist überregional für ihren Marzipan bekannt., Die herkömmlich deutsche Kochkunst ist beeinflusst von saisonalen Gerichten, die auf Grund der Verfügbarkeit der Ingredienzen das Essen machen beeinflussten. Da es in Deutschland in der Winterzeit ziemlich kaltwerden kann, stehen, andersartig als bspw. in den südlichen Staaten rund ums Mittelmeer, eher nahrhafte Gerichte auf der Speisekarte. In erster Linie in Süd- sowie Mitteldeutschland findet man viele Braten sowohl Schmorgerichte, die als herkömmlich deutsch angesehen werden. Im Ausland verbindet man die bayerische Kochkunst,vor allem natürlicherweise Sauerkohl ebenso wie Bratwürste, stellvertretend mit der deutschen Küche. Im Norden Deutschlands sowohl in erster Linie in Küstennähe wird demgegenüber ziemlich reichlich Fisch gegessen, in der Regel in Verknüpfung mit diversenKartoffelbeilagen. Mittlerweile ist die deutsche Küche über Zuzügler und den Effekt ausländischer Gaststätte noch vielseitiger geworden, Traditionen wie der typisch deutsche Biergarten sind allerdings dennoch lebendiger denn je!, Neben den typischen Gerichten, besitzen sogar Essgewohnheiten in Deutschland einen hohen Stellenwert, jedoch keineswegs so sehr wie in ähnlichen Ländern. Während man morgens bloß an dem Wochenende länger frühstückt wie auch sich zumeist auf ein Semmel mit Auflage beschränkt, wird in traditionellen Haushalten das Mittagessen als Hauptmahlzeit geehrt. Hier darf exakt geschlemmt werden, demnach ist das Mittagessen zumeist eine warme Speise. Abends dagegen wird in zahlreichen Familien kalt gegessen, gevespert, es vermögen auch kalorienreiche Salate wie Wurst- oder Kartoffelsalat auf den Tisch kommen. Ein ausgiebiges Beisammensitzen abends findet in Deutschland kaum statt, dazu nehmen viele Menschen sich zu einem Frühschoppen am Wochenende Zeit für ein umfangreiches Frühstück, das folglich in erster Linie in Bayern mit Weißwurst sowohl Brezel ebenfalls deftig sein kann., In der Mitte Deutschlands unterscheidet sich die Kochkunst innerhalb der Regionen z. T. stark. Indem im Westen, zum Beispiel im Rheinland und der Pfalz, eher ein französischer Einfluss festzustellen ist ebenso wie mit Vergnügen mit feinen Soßen sowie Wein gearbeitet wird, ist der Osten, in erster Linie im Gebiet der ehemaligen DDR, durch osteuropäische Einflüsse, deftige Gerichte und Bier beeinflusst. Sehr phantasiebegabt sind auch die multikulturellen Berliner, hier entstanden Toast Hawaii, Currywurst sowie Döner. Die mitteldeutsche Kochkunst ist ausgesprochen facettenreich, wie überall in Deutschland sind auch hier üblicherweise deftige Fleischgerichte wie auch regionale Gemüsesorten wie Rüben, Kohl sowie Kraut Element der kulinarischen Gepflogenheit., Die traditionelle bayerische Weißwurst ist eine Brühwurst im Darm wie auch besteht ursprünglich aus Kalbsfleisch, wobei heute auch Schweinefleisch verwendet wird. Die weiße Farbe bekommt die Weißwurst, weil zum Würzen nur typischesSpeisesalz sowohl kein nitrithaltiges Pökelsalz verwendet wird. Das Wurstbrät ist besonders fein und wird mit manchen Kräutern ebenso wie Gewürzen versetzt, die regional differieren können. Nachher wird die Weißwurst in Wasser gekocht sowohl am liebsten mit süßem Senf, einer Brezel sowohl einem Weißbier gereicht, meist in Form eines zweiten Frühstücks oder Frühschoppens im Biergarten. Die übliche Form sie zu essen bezeichnet man in Bayern „zuzeln“. In diesem Zusammenhang wird die Wurst in die Hand genommen wie auch der Inhalt eigentlich herausgesaugt. Man kann den Naturdarm allerdings auch einschneiden wie auch entsorgen oder einfach mitessen. In München ist das Hofbräuhaus einer der begehrtesten Orte für Touristen sowie Heimische für ein klassisches Weißwurstfrühstück.