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Erbrecht Hamburg


10. April 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Wenn das Ehepaar zusammen Nachwuchs hat, stellt sich die Frage was für eine Menge Unterhaltszahlung bezahlt werden muss. Diese Frage wird genauso häufig außergerichtlich geklärt damit beide Eltern zufrieden sind. Oftmals muss jedoch ebenfalls ein Richter benutzt werden, da oftmals keinesfalls eindeutig sein wird was für eine Menge Unterhalt gebraucht werden. Der Richter errechnet die Unterhaltszahlungen folglich daran wie viel die Ex-Partner erwerben und was die Versorgung der Kinder kostet. Des Weiteren ist natürlich relevant bei welchem Elternteil der Nachwuchs lebt, da ja diese Person natürlicherweise für die Kinder sorgt und deswegen möglicherweise den Unterhalt der anderen Person benötigt. Der Richter sieht aber immer einen Sonderfall und rechnet deshalb nicht bloß aus wie viel Unterhalt bezahlt werden muss, sondern nimmt ebenso sämtliche anderen Umstände dazu. Wenn das geschiedene Paar sich sich den Nachwuchs z. B. aufteilen will, geht’s auch um die Bereitstellung vom Raum für die Kinder, Fahrtkosten und anderen Dingen. Hat jedoch eine Person mehr Kostenaufwand und außerdem eine größere Anzahl Tage gemeinschaftlich mit dem Kind wirds oftmals so sein, dass der übrige Erziehungsberechtigte alle Unterhaltszahlungen tätigen muss. Auch das Kindergeld kriegt immer die Person, die den Nachwuchs zu sich leben hat., Wenn beide Ehegatten im Verlauf der gesamten Zeit des Verheiratet seins Geld in die Rentenkassegezahlt haben steht dem Verzicht auf den Rentenausgleich gar nichts im Weg. Sollte es allerdings dazu kommen dass eine Person im Zeitraum der Partnerschaft deutlich weniger oder sogar überhaupt nicht Geld verdient hat und somit deutlich weniger oder auch kein Geld in die Rentenkasse abgegeben hat, entscheidet das Gericht und in der Regel gibt es folglich Rentenausgleich/Versorgungsausgleich. Einen Sonderfall gibt es für den Fall, dass die Ehegatten unter 3 Jahren vermählt gewesen sind. Falls es so sein sollte wird komplett auf den Rentenausgleich/Versorgungsausgleich verzichtet, es sei denn eine Person will es klar und deutlich., Eine Scheidung ist eine Begebenheit, welche viele sehr gerne tunlichst schleunig beenden wollen. Besonders wenn man keine Nachwuchs hat, ist eine schleunige Abwicklung für Jedermann gut. Aus eben diesem Grund werden Scheidungsanwälte oftmals dazu angehalten, den kürzesten Pfad zu benutzen. Auf einer Seite kann keiner exakt ausdrücken wie lange das Scheidungsverfahren dauern wird, aber es gibt diverse Chancen das Verfahren einen Tacken schneller zu beenden. Bspw. könnte das Verfahren halbwegs schleunig abgeschlossen werden wenn die Ehepartner sowieso bereits seit einiger Zeit räumlich getrennt wurden und beide einvernehmlich einverstanden sind, die Trennung so schnell wie möglich abschließen zu können., Im Falle einer Scheidung kann es auch zum Trennungsunterhalt kommen falls es keine gemeinschaftliche Kinder gibt. Das passiert in einigen Fällen in welchen einer der Zwei immer das Kapital verdient hatte und die sonstige Partei Daheim tätig war und demgemäß nicht die selbe Ausbildung besitzt und die Chancen nicht gut stehen noch großes Geld z bekommen. Sollte der Recht auf Trennungsunterhalt existieren gibt es jedoch immer einen Eigenbedarf oder auch Selbsterhalt welchen der Unterhaltszahlungsverpflichtete für die eigenen Zwecke behalten kann und bloß falls dieser vielmehr verdient sollte dieser die Zahlungen tätigen. Wenn man arbeitssuchend lebt, hat man jedoch einen ganz klar geringeren Selbsterhalt., In der Regel werden Ziehgelder auf 3 Jahre befristet. Demnach darf der Erziehungsberechtigte, welcher das Kind daheim aufgenommen hat auf keinen Fall ewig keiner Arbeit nachgehen und nur vom Unterhalt überleben welchen er vom anderen Erziehungsberechtigten empfängt. Demzufolge ist es in der Regel so, dass der unterhaltsabhängige Elternteil nach dem Ablauf von drei Jahren erneut wenigstens einem Teilzeitjob folgen muss mit dem Ziel für den Nachwuchs sorgen zu können. Aber auch hier ist der Fall, dass das Gericht immer mithilfe des Sonderfalls beschließt. Zum Beispiel kann es sein, dass das Kind nach dem Ablaufen von den drei Klenderjahren einer verstärkten Betreuung ausgesetzt werden muss oder an einer Krankheit leidet. Hier beschließt der Richter das Erweitern der Unterhaltsgeldern.