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Existenzgründung


14. Juni 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


In der Bundesrepublik werden Steuern von dem Bund, den Ländern wie auch den Gemeinden erhoben. Die wesentlichsten Steuern, die gezahlt werden müssen, sind die Einkommensteuern, Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer und die Erbschaft- und Schenkungsteuer. Außerdem müssen Gebühren gezahlt werden, wie zum Beispiel für die Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung oder die Rentenversicherung. Jedoch unterliegt keinesfalls jede Gesellschaft oder Person dem Steuerrecht. Das deutsche Steuerrecht differenziert zwischen zwei Personen, den natürlichen und juristischen Personen, die in der BRD wohnhaft sind bzw. ihren Sitz haben wie auch Personen, die keinen Wohnsitz bzw Sitz in der Bundesrepublik haben (Steuerausländer). Eine natürliche Person ist eine Steuerinländerin, sofern sie ihren Wohnsitz in Deutschland hat. Die Staatsangehörigkeit ist an diesem Punkt nicht wichtig. Die Person oder Gesellschaft, welche in keinster Weise ihre Geschäftsführung noch ihren Wohnsitz in der BRD hat, ist eine Steuerausländerin., In dem Jahr 2002 kam es zu einem Fall im Bereich Steuerhinterziehung. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde in dem Fall zu zwei Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verdammt. Die Justiz verurteilte ihn obendrein zu einer Geldstrafe von 300.000 Euro und dazu musste Becker 200.000€ Geldbuße für die Bewährungsauflage an unterschiedliche soziale Einrichtungen bezahlen. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 auf Papier seinen Wohnsitz im Steuerparadies Monaco, jedoch hatte er aber den Lebensmittelpunkt in München. Boris Becker war sich im Klaren darüber, dass er hierdurch in der Bundesrepublik voll abgabenpflichtig gewesen wäre, dennoch hat er dem Fiskus seine Münchner Wohnung vorenthalten., In Folge der Betriebsprüfung (auch Außenprüfung genannt) handelt es davon, Sachverhalte vorzufinden, welche zu unwiderruflichen Steuervergütungen, Steuerausfällen oder Steuererstattungen führen können. Die Befugnis zu einer Außenprüfung bekommt das Finanzamt durch die Abgabenordnung und die Betriebsprüfungsordnung 2000. Im Grunde kann das Finanzamt die Betriebsprüfung wann es möchte ausführen, allerdings muss Ihnen dazu im Vorhinein Zeit gegeben werden besser gesagt das Finanzamt sollte sich bei Ihnen ankündigen. Gemäß der staatlich festgelegten Grundlagen muss für die Visite der passende Zeitpunkt ausgesucht werden. Das heißt, dass der Prüfer sich keinesfalls auf einem Montag ankündigen und am Dienstag bei Ihnen auftauchen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei Großbetrieben von vier Wochen sowie in allen anderen Umständen von zwei Wochen Bekanntgabefrist., Das Steuerrecht ist ein eigenverantwortliches Rechtsgebiet. Es umfasst alle Rechtsnormen, welche das Steuerwesen der BRD regulieren. Es wird differenziert zwischen dem allgemeinem Steuerrecht wie auch dem speziellem Steuerrecht. Das generelle Steuerrecht beinhaltet Rechtsgebiete wie: die Abgabeordnung, das Bewertungsgesetz, die Finanzgerichtsordnung ebenso wie dem Finanzverwaltungsgesetz. Das einzigartige Steuerrecht setzt sich aus den Einzelsteuergesetzen zusammen, wie zum Beispiel: das Einkommensteuergesetz, Umsatzsteuergesetz oder Körperschaftsteuergesetz. Das Steuergesetz der Bundesrepublik Deutschland wird anhand folgender – auf dem Grundgesetz basierende – Ideen geprägt: die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, das Nettoprinzip, das Sozialstaatsprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Durch die geldlichen Auswirkungen auf die Bevölkerung sind Steuern und die Steuergesetzgebung ein dauerhafter politischer Streitpunkt ebenso wie mehrfacher Kritik überlassen. Die Kritikpunkte sind seit etlicher Zeit die Schwierigkeit des Steuerrechts sowie die angeblichen Umgehungsmöglichkeiten., Stets bevor die Außenprüfung stattfindet, sollte der zu prüfende alle buchhalterischen Beweise sortieren. Dies inkludiert sämtliche Ausgangsrechnungen, Betriebsausgaben, Kontoauszüge, Gewinnermittlungen oder das Fahrtenbuch. Jene Unterlagen sollen ebenso auf Ordnungsmäßigkeit, Gesamtheit sowie auf eine erkennbare betriebliche Veranlassung überprüft werden, weil sonst der Entzug riskiert werden könnte. Die Überreichung der Informationen kann allerdings ebenfalls bei dem Finanzamt unmittelbar erfolgen, was bedeutet, dass da dann ebenfalls die Prüfung des Betriebs erfolgt. Das bietet sich insbesondere für Unternehmer an, welche oft auf Tour sind. Falls die zu prüfende Person persönliche Geschäftsräume besitzt, geschieht die Außenprüfung meist dort, weil sich der Kontrolleur folglich direkt vor Ort eigenen Impressionen verschaffen kann., In den letzten Jahren ist es zu einem Handel von Steuer-CDs gekommen. Auf den CDs sind Information von Banken über ihre Firmenkunden gespeichert gewesen. Meistens kamen die CDs von ausländischen Bankkonten und gaben beispielsweise dem deutschen Finanzamt Kundendaten ebenso wie Informationen zu Konten von deutschen Firmenkunden. Die CDs verfügen über einen beachtlichen Preis, welchen die deutschen Ordnungshüter bereitwillig zahlen. Denn durch die Daten haben sie Einsicht auf die Finanzlage der Kunden wie auch können folglich erfassen, welche Deutschen das Vermögen auf ausländischen Bankkonten verstecken und damit Steuern umgehen. Während die erste CD, welche 2006 von BND gekauft worden ist, 4,6 Millionen € gekostet hat, kostet eine CD inzwischen lediglich weniger als eine Million Euro. Das hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs keineswegs noch so hoch ist, wie noch vor einiger Zeit, weil es in Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt.