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Hamburg Frachtgut


7. August 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


In der Auflistung der größten Seehäfen der Welt besetzt China seit einigen Jahren die vorderen Plätze mit einem deutlichen Abstand. Im Grunde versuchen global die großen Hafenstandorte ihre Infrastruktur ebenso wie Logistik tunlichst weit zu optimieren, um Wettbewerbern gegenüber im Vorteil zu sein. Gerade in Europa, wo die Hafenstandorte stellenweise nur ein paar 100 Km voneinander entfernt sind, kann der geografische Nutzen ausschließlich bedingt zum Tragen gelangen. Vor allem ein rasanter Umschlag und kurze Liegezeiten sind demnach neben der Aufnahmekapazität unbedingt von Vorteil. Nur durch Investitionen kann sich ein Standort, der bis dato optimale Verhältnisse bot, ebenfalls langfristig im Wettbewerb halten. Zusätzlich zu den Hafenstandorten, kämpfen auch die Schifffahrtsunternhemen um Aufträge und eine tunlichst hohe Profitabilität. Wer kann, investiert in stetig größere Schiffe. Während sich die Häfen bereits auf die Mega Carrier mit konstant vielmehr TEU vorbereiten und entsprechende Routen und Liegeplätze gestalten, übertrumpfen sich die Schiffsbauer bei nahezu jedem neuen Stapellauf anhand eine ständig größere Ladekapazität. Es ist dennoch fraglich, wie lange der Markt dieses Wachstum mitmacht,bevor zuvor die kleinen Reedereien vor dem Kosten- und Kapazitätenkampf kapitulieren müssen., Zumal da die Luftfracht in der Regel über Landesgrenzen weg erfolgt sowie aus diesem Grund die Hoheitsgebiete anderer Länder überflogen werden müssen, wurde die ICAO (International Civil Aviation Organization) gegründet, um einen globalen zivilen Luftverkehr über unterschiedliche Territorien hinweg zu organisieren. Die Organisation steht saemtlichen UNO-Staaten zur Verfügung und ist von diesen anerkannt. Dennoch kann bei weitem nicht jedwedes Passagier- sowohl Transportflugzeug uneingeschränkt in fremdem Hoheitsgebiet einwirken, es gibt aus diesem Grund ein Ordnungsprinzip mit verschiedenen Abstufungen, auf die sich die Mitgliedsstaaten miteinander einigen können, die sogenannten „Sieben Freiheiten des Luftverkehrs“., Bei der Menge an transportierten Produkten, kann es in der See- und Luftfracht sowohl zu Defekten als ebenfalls zu Nachteilen kommen. Weitere monetäre Einbußen vermögen zwecks zeitliche Verzögerungen zustande kommen. In diesen Umständen kommen als Folge die Haftungsfragen auf, die entweder durch das Montrealer Übereinkommen, das Warschauer Abkommen oder nationales Recht, für den Fall, dass die betroffene Fluggesellschaft nicht Angehöriger der IATA ist, geregelt sind. In der Regel liegt die Haftung und selbst die Beweislast, dass die Güter nicht sachgemäß eingepackt, schon ramponiert und / beziehungsweise für den Transport gar nicht geeignet waren, beim Luftfrachtführer, also der zuständigen Spedition beziehungsweise Fluggesellschaft. Es gibt in den überwiegenden Zahl von Umständen Haftungsobergrenzen, die allerdings durchaus nicht gültig sind, sofern ein grob fahrlässiges beziehungsweise vorsätzliches Handeln seitens des Luftfrachtführers nachgewiesen werden kann. Bei Reklamationen sind die einzelnen Fristen einzuhalten., Die Luftfracht offeriert gegenüber dem Vorschub auf dem Festland- oder Schiffahrtsstraße einige wichtige Vorteile. Auf mittellangen und langwierigen Strecken ist es das schnellste und statistisch gesehen ebenfalls das sicherste Transportmittel, vor allem für verderbliches und speziell teures Frachtgut. Außerdem bietet das Luftfahrzeug als Transportmittel eine sehr angemessene Planungssicherheit, denn die Flugpläne werden in der Regel exakt eingehalten ebenso wie eine lange Lagerung entfällt auf Grund einen vorteilhaftendurchgeplanten zügigen Weitertransport. Darüber hinaus besteht im Direktvergleich zum Vorschub auf Land ebenso wie Wasser auf längeren Routen eine auffällig geringere Kapitalbindung durch die Zeiteinsparung. Speziell lebende Tiere und Pflanzen sowie Esswaren werden in der Regel laufend über Luftfracht transportiert, ebenso Luftpost, Hilfsgüter und termingebundene Güter., Der Transport von Artikeln mit Hilfe Wasserwege hat global eine lange Geschichte sowie war sehr wohl auch stets ein Politikum, letztlich sind irre viele Gewässer als Bestandteil einer nationalen Gebietshoheit anzusehen. Dennoch gab es schon in der Antike blühende Handelsbeziehungen und auch ganze Völkergruppen, die sich sozusagen ausschließlich über den Seehandel festlegen. Die Pioniere der Seefracht waren die Phönizier, die unter anderem mit den altertümlichen Griechen ertragreiche Handelsbeziehungen unterhielten wie beinahe komplett Seefracht betrieben. Dadurch ist die Seefracht auch als Kulturaustausch zu sehen, letzten Endes wurden regionale Artikel ebenso wie Güter überregional wie auch übernational verbreiten und erschlossen dermaßen brandneue Einsatzgebiete. Zusätzlich zu der Option, enorme Mengen an Artikel auf einmal zu verfrachten, bot die Seefracht von jeher die Gelegenheit, ansatzweise kräftesparend große Massen zu bewegen., Die bedeutendste Handelsroute für die okzidentalische Seefracht ergibt sich von Nordeuropa zu Asien. In Europa existieren zu diesem Zweck die Häfen Rotterdam in den Niederlanden, Antwerpen in Belgien und Hamburg in Deutschland als größte Umschlagsplätze zur Verfügung. Die Seefracht ist für diese einigermaßen lange Wegstrecke in der Regel der Transportweg der Wahl für mehrereBesteller. Ein großer Vorteil ist die gute Kalkulierbarkeit, da nämlich die Transportkosten auch saisonal sich recht stabil gestalten und über Charter ein flexibles Warenmanagement vorhanden ist. Es ist schwerlich erstaunlich, dass auf dieser Strecke äußerst zahlreiche Mega Carrier kontakt haben, die eine Warenmenge von mehr als 8000 TEU (Containereinheiten) transportieren können. Zu diesem Zweck sind Tiefseehäfen wichtig, die meist einzig an den großen Standorten zu entdecken sind und unbegrenzten Tiefgang haben. Inzwischen wurden in Hamburg für eine bislang gehobenere Kalkulation sogenannte Tworty Boxes erfunden, ein 20 Fuß Behälter, der um einen weiteren zwanzig Fuß Behälter zu einem 40 Fuß Container erweitert werden kann obendrein so saisonalen Schwankungen im Transportgeschäft kontra erscheint, indem kostspielige Leertransporte vermieden werden können., Der Luftfrachtvertrag kongruiert einem Werkvertrag entsprechend anderen Beförderungsverträgen. Er ist in seiner Prägung frei bestimmbar und könnte selbst in mündlicher Gestalt Gültigkeit aufweisen. Da nämlich die Luftfracht global grenzüberschreitend agiert, kommen verschiedenartige staatliche Rechtsformen zum Tragen. Zur Vereinfachung sowohl um Kontroverse zu vermeiden, gelten ebenfalls bei der Luftfracht zahlreiche internationale Abmachungen. Die für die internationale Luftfracht wichtigsten sind das Warschauer Abkommen sowohl das Montrealer Übereinkommen, welche größtenteils Haftungsfragen klären. Kann das zur Verwendung kommende Abkommen die Kontroverse keineswegs klären,kommen die nationalen Gesetze in diesen Fragen zum Tragen. Welches Land dann die Rechtshoheit hat, ist im Sonderfall zu klären., Eines der wesentlichen Schriftstücke im Luftfrachtverkehr ist der Luftfrachtbrief, im globalen Sprachgebrauch AWB (Air Waybill). Auch wenn er im Montrealer Übereinkommen durchaus nicht mehr in der vorgesehenen Gestalt unabdingbar ist, erfüllt er äußerst wichtige Eigenschaften. Der AWB dient als Beweis für den generierten Auftrag sowie den verhandelten Werkvertrag ebenso wie ist eine Eingangsanzeige für die Fluglinie. Zusätzlich kann der AWB auch als Abrechnung für den Auftraggeber / Absender fungieren ebenso wie ist zur Vorlage bei dem Zoll wie auch zu einer Anwendung als Transportversicherungsschein rechtmäßig., Fracht betitelt in dem wörtlichen Sinngehalt nicht den Vorschub seitens Güter, sondern besser gesagt das Entgelt für deren Beförderung durch den Dienstleister. Sie beinhaltet bei weitem nicht nur die Unkosten für die pauschale Nachsendung, statt dessen bei Bedarf selbst für Verladung, Verpackung sowie Abgaben. Fracht istin Deutschland in dem Handelsgesetzbuch bestimmt und wird über den entsprechenden Kontrakt inmitten einem Auftraggeber wie auch dem Transporteur, häufig sind es in aller Welt agierende Speditionen, exakt listen. Es dreht sich in diesem Fall um einen Kaufvertrag für die Aneignung der Warenbeförderung. Die Kosten summieren sich über die Beförderung seitens der Frachtbasis bis hin zum Zielort überdies sind über die gesamte Strecke vom Besteller zu beinhalten. Erweiterungen des Vertrages vermögen den Vorschub bis hin zu einer Frachtbasis beinhalten, den unglaublich viele Speditionen offerieren. Der Warenverkehr kann regional, national beziehungsweise international, zu Wasser (Seefracht), zu Lande beziehungsweise durch die Luft (Luftfracht) erfolgen. Bis 1992 waren die Frachtkosten in Deutschland mittels Vorschrift geregelt, seit dieser Zeit gab es eine Steigerung des Chartergeschäfts mitsamt tages- und situationsabhängigen Beiträgen, die sich exemplarisch nach Verfügbarkeit und Ladungsumfang kalkulieren., Die Luftfracht bringt ebenfalls den ein beziehungsweise anderen Haken mit sich, wobei in diesem Fall speziell jener Kostenfaktor ausschlaggebend ist. Die Luftfracht lohnt sich dementsprechend einzig, für den Fall, dass entweder der Wert der Artikel den Transport durch die Luft rechtfertigt beziehungsweise eine größere Transportzeit auf ähnlichen Wegen als Option auszuschließen ist. Letzten Endes geht mit der Luftfracht selbst ein besserer Ausstoß an Schadstoffen ebenso wie Emissionen einher im Direktvergleich zu anderen Transportmitteln. Beschränkungen in der Praktikabilität resultieren sich nebender Luftfracht vor allem an diesem Punkt, sofern die logistischen Ereignisse am Abreise- und / beziehungsweise Zielflughafen bei weitem nicht ideal sind ebenso wie sich auf diese Weise größere Transport- sowohl Wartezeiten auftun, die schließlich die Vorteile eines Flugtransports abermals egalisieren würden. Nach wie vor sind auch bei weitem nicht alle Waren für den Luftfrachtverkehr ausgelegt sowie passend. Es muss also eine nachhaltige Abwägung seitens Kosten sowohl Nutzen stattfinden anhand derer ein Transportweg gewählt wird. Vor allem auf Kurz- sowie Mittelstrecken sind LKWs billiger und gegebenenfalls sogar rapider als das Flugzeug.