Blog

Kanzlei Steuerberater


31. Juli 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


2002 ist es zu einem Fall im Gebiet Steuerhinterziehung gekommen. Knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hat Boris Becker hinterzogen und wurde in dem Fall zu 2 Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verdammt. Die Justiz verurteilte den Mann außerdem zu einer Geldbuße von 300.000€ und dazu musste der Herr 200.000€ Bußgeld als Bewährungsauflage an verschiedene soziale Institutionen abdrücken. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 zwar offiziell den Wohnsitz im Monaco, jedoch hatte er aber den Lebensmittelpunkt in München. Boris Becker war sich im Klaren darüber, dass er damit in Deutschland voll steuerpflichtig gewesen ist, nichtsdestotrotz hat er dem Finanzamt seine Wohnung in München verschwiegen., Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als bloß das Kontrollieren des Kapitals. Es geht vor allem darum, in wie weit Kapital zu Lebzeiten des Schenkers oder erst im Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll ebenso wie welche steuerlichen Folgen dabei ausgelöst werden. Es können z. B. bei größeren Kapitalverhältnissen bestimmte Teile des Vermögens binnen der Familie vorweg zu Lebzeiten des Schenkers Vermögen auf die zu bedenkenden Personen übertragen wie auch die entsprechenden Freibeträge genutzt werden. Eine Erbschaftsteuer kann hierbei diesbezüglich in keinster Weise mehr anfallen. Welche Person seine Vermögensnachfolge bei seinem Tode mittels letztwilliger Verfügung – schriftlich oder notariell – regeln will, sollte drauf haben, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht auf jeden Fall dem Bürgerlichen Recht folgt wie auch dass der gesetzliche Güterstand enorme Gestaltungsspielräume öffnet., Immer ehe die Außenprüfung erfolgt, sollte der zu prüfende alle buchhalterischen Belege organisieren. Das inkludiert sämtliche Betriebsausgaben, Ausgangsrechnungen, Kontoauszüge, Gewinnermittlungen oder das Fahrtenbuch. Jene Informationen müssen auch noch einmal auf Ordnungsmäßigkeit, Gesamtheit sowie auf eine klare und deutliche Struktur gechecked werden, weil ansonsten der Entzug riskiert werden könnte. Die Überreichung der Unterlagen kann jedoch ebenso bei dem Finanzamt direkt erfolgen, was so viel heißt wie, dass hier dann auch die Betriebsprüfung erfolgt. Das bietet sich insbesondere für Manager an, welche vielmals auf Tour sind. Falls die zu testende Person eigene Firmenräume besitzt, findet die Außenprüfung im Regelfall dort statt, da sich der Prüfer somit direkt vor Ort einen persönlichen Eindruck verschaffen kann., Die Steuerhinterziehung ist ein häufiges Verbrechen in der BRD. Für den Fall, dass man in diesem Zusammenhang erwischt wird, stehen je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht, hohe Freiheits- sowie Geldstrafen bevor. Deswegen wird selbstverständlich probiert, das Schwarzgeld (Geld, das gegen das Gesetz nicht versteuert wird) so gut es geht zu verbergen. Die passende Option dafür ist ein im ausland ansässiges Bankkont. Besonders Konten in der Schweiz verfügen über eine hohe Bekanntheit bezüglich des Versteckens von hinterzogenen Steuern. Würde sich das hinterzogene Kapital auf deutschen Konten befinden, würde das Finanzamt früher oder später aufschnappen, dass sich mehr Geld auf dem Bankkonto befindet, als es in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde problemlos die Konten prüfen kann. Befindet sich das Geld jedoch auf einem schweizer Bankkonto, fällt dem Finanzamt die höhere Geldsumme nicht so mühelos auf, weil sie hier keinerlei Möglichkeiten zur Überprüfung der Bankkonten haben. Außerdem ist das Bankgeheimnis der Schweiz wirklich wichtig wie auch veröffentlicht keinerlei Kundendaten und Informationen., Mit richtigen Informationen in der Einkommensteuererklärung lässt sich viel sparen. Zahlreiche Kosten kann man von den Steuern abgrenzen. Aber ab und an werden diese Anträge vom Finanzamt abgelehnt. Falls das passiert, muss man sich hierfür engagieren wie auch Einspruch erheben. Wird ebenfalls dieser abgelehnt, muss eine Anklage vor dem Finanzgericht vorgebracht werden. In diesen Fällen steht ein Anwalt zur Seite. Er kontrolliert die Anträge ebenso wie die Gegebenheiten und setzt sich vorm Finanzamt und vorm Gericht für seine Klienten. Wenn der Sachverhalt vor das Gericht kommt, muss damit gerechnet werden, dass man die entstehenden Kosten des Prozesses zu tragen hat. Deshalb muss die Summe, um den diskutiert wird, unbedingt größer sein, als die Kosten die durch das Gericht fällig werden würden. Auch zu dieser Gelegenheit stehen Steueranwälte wie auch Steuerberater zur Beratung wie auch Kalkulierung zur Verfügung., Das Steuerstrafrecht befasst sich mit Verstößen gegen das Steuerrecht. Dies beinhaltet speziell die Steuerhinterziehung. Sofern ein Verstoß gegen das Steuerrecht aufgedeckt wird, drohen enorme Freiheits- und Geldbußen. Wie hoch die Bestrafung ist, hängt unter anderem von der Schwere des Deliktes ab. Bei der Hinterziehung von Steuern bis 50.000 Euro kriegt man eine Geldstrafe. Ab 50.000 Euro sollte man mit einem Freiheitsentzug, welcher auch auf Bewährung ausgesetzt werden kann ebenso wie voraussichtlich mit einer weiteren Geldbuße rechnen. Ab 100.000 Euro steht einem die gleiche Strafart bevor, jedoch wäre die Geld- sowie Freiheitsstrafen um einiges größer. Im Rahmen einer Steuerhinterziehung ab 1.000.000 Euro kommt es ebenso zu einem Freiheitsentzug, der jedoch normalerweise keineswegs auf Bewährung ausgesetzt wird. Auch hier kann ggf. eine zusätzliche Geldstrafe hinzugefügt werden. Abgesehen von müssen die vorenthaltenen Steuern beglichen werden. Nach fünf Jahren verweht die Hinterziehung von Steuern, im Rahmen der neuen gewerblichen Steuerhinterziehung verweht die Steuerhinterziehung erst nach zehn Jahren., Zahlreiche Deutsche probieren bestimmte Einkünfte zu verhüllen um deren Steuern nicht abgeben zu müssen. Steuern werden ebenso von zahlreichen Prominenten hinterzogen. So auch FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Im Jahre 2013 kam heraus, dass er eine Steuerhinterziehung von 3,5 Millionen Euro begangen hat. Als Uli Hoeneß gewarnt worden war, dass das Magazin „Stern“ Angaben bezüglich seiner Steuerhinterziehung habe, erstattete er Selbstanzeige, in der Hoffnung dadurch eine geringere Strafmaßnahme zu erlangen. Allerdings äußerte Uli Hoeneß 2014, dass er 18,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen hat. Fortlaufend sind zusätzliche Vermutungen aufgekommen, dass Uli Hoeneß bereits 27,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben soll. Im März 2014 war Hoeneß vom Landgericht München in Bezug auf Steuerhinterziehung für schuldig erklärt worden. Er ist zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt worden.%KEYWORD-URL%