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Kraftfahrzeug Gutachter


4. Februar 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Ein Gutachter, seitens des Gerichts, meistens ebenfalls als Sachverständiger betitelt, ist eine natürliche Person, welche die besondere Sachkunde auf einem besonderen Gebiet besitzt, wie z. B. Erd- und Grundbau, eventuell bedrohliche Tiere oder im KFZ-Gebiet. Der Job des Gutachters gehört zur Rubrik der freien Berufen. In dem Bereich Kfz werden Sachverständige immer wichtiger, denn steigernd schalten Menschen Sachverständiger bei entstandenen Beschädigungen, die sich in höheren Preiskategorien befinden, ein. Der Sachverständige bezüglich der Kraftfahrzeuge verfügt beispielsweise über die Aufgaben, amtliche Untersuchungen zu vollziehen, falls irgendetwas in dem Kraftfahrzeug-Brief verändert werden soll, Fahrzeuge auf die Verkehrssicherheit ab zu checken oder ebenfalls Gutachten zu einer allgemeinen Betriebserlaubnis auszustellen. Des Weiteren sind sie dafür zuständig, bei passierten Unfällen, den Schaden mit Fotos ebenso wie Texten zu notieren, auf dass der Tatbestand zu einem späteren Zeitpunkt besser bearbeitet werden kann. Zu Gunsten von Versicherungen ist es größtenteils bedeutsam, dass bei Schäden in der höheren Preisklasse der Sachverständiger den Unfallhergang rekonstruiert, um potentielle Irrtümer oder Betrugsversuche vonseiten der Geschädigten auschließen zu können. Z. B. muss geklärt werden, inwiefern der entstandene Schaden ein Verschleiß, Unfall oder ein Betriebsschaden ist und in wie weit die Versicherung aufgrund dessen zahlen muss. Des Weiteren sind die Sachverständiger ebenfalls bei Fahrprüfungen anwesend, auf dass die Fahrtauglichkeit der Prüflinge sicherzustellen ist. Eine spezielle Herausforderung in dem Job eines Kraftfahrzeug-Gutachters, ist die Oldtimereinstufung. In diesem Fall wird das Gutachten erstellt, welches dem Eigentümer zugelassen, bei einer Zulassungsstelle ein H-Autokennzeichen zu beantragen und angesichts dessen weniger Kraftfahrzeug-Steuern zahlen zu müssen. Kfz-Gutachter werden hauptsächlich bei technischen Prüfstellen oder Versicherungen angestellt. Die Schauplätze ihrer Tätigkeit sind in der Regel Werkstätten, das eigene Büro oder ebenfalls ein Hausbesuch bei dem Kunden vor Ort. Für ihre Tätigkeit wird beachtenswerte Ausrüstung, wie bspw. Prüf- wie auch Messgeräte, benötigt. Ab und an müssen Gutachter während der Tätigkeit allerdings ebenso mal zur Zange oder einem Schraubenschlüssel greifen. Das Wichtigste am Beruf des Kfz-Gutachters ist das enorm verlangte Verantwortungsbewusstsein, da es in den meisten Situationen um hohe Summen, oder überhaupt um die Sicherheit im Verkehr einer, genauer gesagt mehrerer Personen geht. Damit man als Kraftfahrzeug-Sachverständiger tätig werden kann, gilt, sowie in sämtlichen Berufen, den Vorraussetzungen gerecht zu werden. Nötig ist das abgeschlossenes Studium in dem Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik oder Kfz-Bau. Die Anforderungen sind keineswegs ohne Hintergrund so hoch gesteckt, da nämlich seriöse Sachverständige gesichert sein sollen. Das bedeutet, wer kein Ingenieur-Dipl.eines bestimmten Fachbereichs hat oder einen Meisterbrief im Karosseriebauer- oder Kfz-Techniker-Handwerk in der Tasche hat, sollte es in dem Gewerbe der Gutachter keinesfalls erst probieren, da auf diese Art kein glaubwürdiger Eindruck beibringbar ist. Ausnahmen machen Leute mit langfristige Betätigung in dem speziellen Bereich des zu begutachtenen Gebietes. Einen professionellen Sachverständigen erkennt man, falls man nach den Etiketten der Verbände sowie Kammern ausschau hält, die Prüfungsverfahren und Kritikerkataloge entwickelt haben. Ein Etikett bekommt der SV dann, wenn dieser die Prüfung der Handels- und Industriekammer besteht. Bei der Bewerbung sollte folglich eine technische Lehre ebenso wie ein paar Jahre Berufserfahrung im Bereich Kraftfahrzeug nachgewiesen werden können. Entsprechend der allgemeinen Bestimmung darf sich jeder Gutachter nennen, der sich ausreichend mit einem Themenbereich auseinandergesetzt hat und dadurch Sachkundig wäre. SV können für ihren Fachbereich über eine Ausbildung sowie ausreichend berufliche Erfahrungen verfügen. Beispiel: Zur Gutachtung von Fliesenarbeiten können zum Beispiel langjährige Gesellen, Fliesenlegermeister, speziell mit einem solchen Handwerk vertraute Ingenieure oder Architekten als SV tätig werden. Analog gilt dies selbstverständlich in gleicher Weise für andere Fachgebiete oder Gewerke. SV sollten in der Position sein, Anschauung zu erstellen und zu einem späteren Zeitpunkt mündlich zu verteidigen. Das heißt, dass sie nicht nur sachlich und fachlich korrekt Dinge einschätzen sollen, sondern auch, dass sie Sachverhalte so in die Umgangssprache übersetzen können, dass die Zusammenhänge von jedem verstanden werden kann. Eine Anschauung, dass dies nicht erfüllt, wäre entbehrlich.