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Luftfracht


26. September 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Eines der wichtigsten Unterlagen im Luftfrachtverkehr ist der Luftfrachtbrief, im globalen Sprachgebrauch AWB (Air Waybill). Auch sofern er im Montrealer Übereinkommen durchaus nicht mehr in einer vorgesehenen Gestalt unabdingbar ist, erfüllt er ziemlich beachtenswerte Funktionen. Der AWB dient als Beweis für den generierten Arbeitsauftrag und den verhandelten Werkvertrag sowie ist eine Empfangsbestätigung für die Luftverkehrsgesellschaft. Zusätzlich kann der AWB auch als Abrechnung für den Auftraggeber / Absender fungieren sowie ist zur Vorlage beim Maut wie auch zur Anwendung als Transportversicherungsschein zugelassen., Die „Sieben Freiheiten des Luftverkehrs“ finden bei weitem nicht allein im Passagierverkehr sowohl Teilen des Militärbereichs Anwendung, statt dessen vor allem selbst in solcher Luftfracht. Sie bauen aufeinander auf sowie können je nach Staatenkombination unterschiedlich weit aufgesperrt sein. Grundsätzlich gilt für Mitgliedsländer der internationalen Luftverkehrsorganisation ICAO das Anrecht, den Luftraum eines weiteren Mitgliedsstaates mangels Landung mit zivilen Apparaturen zu überfliegen. Eine Ausdehnung dieses Rechts ist die Zwischenlandung zu technischen Zwecken, beispielsweise um Treibstoff zu fassen beziehungsweise das Personal zu wechseln. Die 3te und vierte Freiheit wären das Eingliedern ebenso wie Entlassen von Fahrgästen aus dem Herkunftsland der Maschine bzw. die Rückführung dorthin. Das Recht als fremde Airline auch binnen ebenso wie zwischen Drittstaaten Luftfracht betreiben zu dürfen, bedarf ausgiebiger Vertragsverhandlungen zwischen den Staatenebenso wie gelangt in der Regel nur zur Anwendung, sofern zusätzlich eine Konnektivität zu dem Heimatland besteht sowohl das im Rahmen des Fluges auch angesteuert wird. Diese Unabhängigkeit gilt z. B. für Fluggesellschaften aus EU-Länder innerhalb der Europäischen Union. Die „Sieben Freiheiten des Luftverkehrs“ gelten alleinig bei den Linienverkehr, bei Charterflügen kommen alternative Bestimmung zum Einsatz., Der Luftfrachtvertrag entspricht einem Werkvertrag entsprechend anderen Beförderungsverträgen. Er ist in seiner Gestalt frei bestimmbar sowie könnte ebenfalls in mündlicher Form Validität besitzen. Da nämlich die Luftfracht international grenzüberschreitend fungiert, kommen verschiedene staatliche Rechtsformen zum Tragen. Zur Vereinfachung und um Konflikte zu vermeiden, gelten selbst bei der Luftfracht zahlreiche internationale Abkommen. Die für die internationale Luftfracht wesentlichen sind das Warschauer Abkommen ebenso wie das Montrealer Übereinkommen, welche vorwiegend Haftungsfragen klären. Kann das zur Nutzung kommende Vereinbarung die Kontroverse nicht klarstellen,kommen die nationalen Richtlinien in diesen Fragen zum Tragen. Welches Land als Folge die Rechtshoheit hat, ist im Einzelfall zu klären., Die IATA (International Air Transport Association) ist seit 1945 der Dachverband internationaler Airlines sowohl verantwortlich für die Normung des Passagier- und Frachtverkehrs in der Luft. Hier zählen nicht ausschließlich einheitliche Normen und Maßangaben, stattdessen ebenfalls global gleiche Begrifflichkeiten und Abrechnungssysteme für und auf Frachtpapieren. Unter dem Strich müssen mittel- sowohl langfristig sämtliche Abfertigungsschritte konsolidiert werden. Die Mitbeteilligten der IATA müssen aus einem UNO-Mitgliedsstaat stammen sowohl einen veröffentlichten Flugplan für Luftfracht ebenso wie / beziehungsweise Passagierverkehr aufzeigen können. Zur geeigneteren Verständigung hat die IATA die Welt in Konferenzgebiete eingeteilt, drei an der Zahl. Die Grenzlinien verlaufen hier in der Regel in Nord-Süd-Route. Das erste Gebiet beinhaltet Amerika ebenso wie Grönland, das 2. Europa, Afrika sowohl Elemente des Nahen Ostens. Das 3te Konferenzgebiet schließt die restlichen Teile Asiens wie auch Australien mit ein. Um die Interessen der IATA an die beteiligten wirtschaftlichen Teilnehmer und Betriebe weiter zu geben und für ihre Absicherung zu versorgen, ernennt die IATA Airlines zu autorisierten IATA-Agenturen., In der Tabelle der größten Seehäfen der Erde besetzt China seit einigen Jahren die vorderen Plätze mit einem deutlichen Abstand. Grundsätzlich probieren weltweit die führenden Hafenstandorte ihre Infrastruktur ebenso wie Logistik tunlichst weit zu verbessern, um Wettbewerbern gegenüber im Vorteil zu sein. Gerade in Europa, wo die Hafenstandorte teilweise bloß wenige 100 Kilometer voneinander entfernt sind, kann der geografische Nutzen allein begrenzt zum Tragen kommen. Vor allem ein rasanter Warenumschlag ebenso wie kurze Liegezeiten sind daher neben der Aufnahmekapazität unbedingt von Vorteil. Nur durch Investitionen kann sich ein Standort, der bis dato optimale Bedingungen bot, selbst auf Dauer im Wettbewerb fixieren. Neben den Hafenstandorten, kämpfen selbst die Schifffahrtsunternhemen um Aufträge ebenso wie eine möglichst enorme Profitabilität. Wer kann, investiert in konstant größere Schiffe. Währenddessen sich die Häfen bereits auf die Mega Carrier mit unermüdlich vielmehr TEU einstimmen ebenso wie entsprechende Strecken und Liegeplätze einrichten, übertrumpfen sich die Schiffsbauer bei fast jedem neuen Stapellauf anhand eine unermüdlich größere Ladekapazität. Es ist trotzdem fraglich, wie lange der Handelsplatz dieses Wachstum mitmacht,bevor zunächst die kleineren Reedereien vor dem Kosten- und Kapazitätenkampf kapitulieren müssen., Bei der Menge an transportierten Dingen, kann es in der See- sowie Luftfracht ebenso wie zu Defekten als auch zu Defiziten kommen. Andere finanzielle Einbußen vermögen durch zeitliche Umstände zustande kommen. In diesen Fällen tauchen dann die Haftungsfragen auf, die entweder durch das Montrealer Übereinkommen, das Warschauer Abkommen beziehungsweise nationales Recht, falls die betroffene Luftverkehrsgesellschaft nicht Angehöriger der IATA ist, geregelt sind. In der Regel liegt die Haftung sowie auch die Beweislast, dass die Waren gar nicht sachgemäß verpackt, bereits beschädigt sowie / beziehungsweise für den Transport nicht geeignet waren, bei dem Luftfrachtführer, dementsprechend der zuständigen Spedition oder Airline. Es gibt in den überwiegenden Zahl von Fällen Haftungsobergrenzen, welche indessen durchaus nicht gültig sind, sofern ein grob fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln seitens des Luftfrachtführers begutachtet werden kann. Bei Reklamationen sind die jeweiligen Fristen einzuhalten., Zumal ja die Luftfracht in der Regel über Landesgrenzen hinweg erfolgt und aus diesem Grund die Hoheitsgebiete weiterer Länder überflogen werden müssen, wurde die ICAO (International Civil Aviation Organization) gegründet, um einen globalen zivilen Luftverkehr über verschiedenartige Territorien hinweg zu arrangieren. Die Organisation steht saemtlichen UNO-Ländern zur Verfügung sowohl ist von diesen anerkannt. Nichtsdestotrotz kann bei weitem nicht jedes Passagier- sowohl Transportflugzeug selbstständig in fremdem Hoheitsgebiet operieren, es existiert demnach ein System mit diversen Abstufungen, auf die sich die Mitgliedsstaaten miteinander einigen können, die sogenannten „Sieben Freiheiten des Luftverkehrs“.