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Steuerberater Hamburg


25. November 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Das Berufsbild Steuerberater heißt: Eine Arbeit als Ratgeber in Steuersachen zu haben. Ein Steuerberater beschäftigt sich überwiegend mit steuerrechtlichen und daneben mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Berater unterstützen bei der Erstellung der Steuererklärung. Bei Bedarf übernimmt der Steuerberater den vollständigen Steuervorgang. Dadurch braucht man sich nicht mit der komplexen Thematik auseinanderzusetzen. Diese Aufgaben bearbeitet dann ein Sachkundiger. Zu den weiteren Sachbereichen des Steuerberaters zählen die Anfertigung der Jahresbilanz, die Anfertigung von Buchführungen, Überprüfung von Bescheiden der Steuerbehörde sowie gerichtliche Vertretung bei Streitigkeiten mit der Finanzbehörde. Ein Steuerberater bearbeitet für Unternehmen oftmals die Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Beratungsgespräche hinsichtlich des Rechnungswesen und der Vermögensverwaltung, und Beantwortung von wirtschaftlichen Fragestellungen. Zusätzlich darf der steuerliche Berater sogar die Insolvenzverwaltung und Liquidation eines Betriebes vornehmen. Des Weiteren sind Aufsichtsratstätigkeit, Rating-Beratung, pflegerische und treuhänderische Aufgabengebiete machbar. Das Tätigkeitsfeld des Steuerberaters ist jedoch begrenzt und darf nicht darüber hinausgehen. Die weiterführende Beratung darf beispielsweise lediglich durch einen Anwalt erfolgen. Um die Arbeit eines Beraters auszuführen hat jeder eine Steuerprüfung abzulegen und muss eine Zulassung beantragen. Die Genehmigung kann über ein Studium an einer Hochschule erfolgen. Anforderung ist ein wirtschaftswissenschaftlicher oder juristischer Abschluss. Danach erfolgt eine praktische Betätigung auf dem Gebiet des Steuerrechts. Der Zeitraum der Betätigung bemisst sich nach der im Vorfeld absolvierten Studienzeit. Bei min. 4 Jahren Hochschulstudium sind 24 Monate vorgeschrieben. Bei weniger als acht Semestern müssen 36 Monate praktische Ausbildung absolviert werden. Der andere Weg zur Steuerzulassung erfolgt über eine kaufmännische Ausbildung. Nach der kaufmännischen Lehre braucht man zehn Jahre Berufserfahrung bevor man eine Zulassung als Steuerberater kriegt. Die Steuerberaterprüfung besteht aus drei schriftlichen Arbeiten und einer mündlichen Prüfung. Relevante Prüfungsschwerpunkte sind u.a.: Verfahrensrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag, Erbschaftssteuer, Verbrauchersteuer, Betriebswirtschaft und Rechnungsführung, Ökonomie und Berufsrecht, Handelsrecht, Grundzüge des Zollrechts und Europarecht. Insgesamt müssen drei Arbeiten aus den genannten Gebieten angefertigt werden. Der mündliche Teil der Prüfung besteht aus einem Aktenvortrag und 6 weiteren Prüfungsteilen. Nach dem Bestehen der Prüfungen ist schließlich eine Bestellung als Berater in Steuersachen ausführbar. Die Bestellung ist ebenso von der persönlichen Befähigung des Betroffenen abhängig. Die Erennung geschieht schließlich durch die Steuerberaterkammer. Man bekommt eine Urkunde und kann sodann endlich als Steuerberater tätig werden. Man kann sich als Steuerberater selbstständig machen um selbstständig ein Unternehmen zu führen oder man gründet einen Zusammenschluß. Das geht zum Beispiel in Gestalt einer Sozietät als GbR, Partnergesellschaft, Bürogemeinschaft, Kommanditgesellschaft, offene Handelsgesellschaft oder einer GmbH & Co.KG. Zu unterscheiden ist der Steuerberater von einem Rechtsanwalt, der einen Fachanwalt für Steuerrecht hat. Der Rechtsanwalt kann nur rechtliche Beratung erbringen, aber nicht die komplette Tätigkeit eines Beraters durchführen. Alle zugelassenen Berater sind in einem öffentlichen Verzeichnis aufgeführt. Gegenwärtig sind so gut wie 94.000 Steuerberater in in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen. Die Anzahl ist 2014 auf 1,7 % angestiegen. Die hohe Zahl an steuerlichen Beratern ist ein Zeichen für den hohen Bedarf an Steuerberatern. Angesichts der vielfältigen Probleme im Steuergesetz geben zahlreiche Privatperson und vor allem juristische Personen die Aufgabe an einen Sachkundigen ab. Die Berater haben ein hohes Expertenwissen und weisen zudem jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet auf. Für die allermeisten Probleme wissen die steuerlichen Berater eine Lösung. Bei umfassenden Steuerangelegenheiten empfiehlt es sich einen Berater zu beauftragen.