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Steuerhinterziehung


17. Dezember 2014 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


In äußerst schweren Fällen ist die Bestrafung eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten bis zu 10 Jahren. Ein sehr schwerwiegender Tatbestand liegt überwiegend dann vor, sobald der Täter
im enormen Ausmaß Steuern gekürzt beziehungsweise nicht berechtigte Steuervorteile erreicht hat,
seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger missbraucht hat oder jemand der die Hilfe von einem Amtsträger nutzt, der seine Befugnisse oder seine Position ausnutzt wie auch die Anwendung nachgemachter oder verfälschter Unterlagen andauernd Abgaben gekürzt hat oder nicht berechtigte Steuervorzüge erreicht hat. Auch falls jemand ein Mitglied einer Bande ist, die sich zusammengeschlossen haben um gemeinsam Steuern zu unterschlagen. Sowie Verbraucher- oder Umsatzsteurern verkürzt hat oder nicht berechtigte Umsatz- oder Verbrauchssteuervorzüge erlangte.

Falls mehrere an der Steuerunterschlagung beteiligt sind wie z.B. Eheleute, Personen die gemeinschaftlich das Erbe antreten beziehungsweise der Leiter von Unternehmen in diesem Punkt sollten die weiteren Maßnahmen gemeinsam wohlüberlegt sowie abgestimmt werden. Weil wenn nur einer der Beteiligten gesteht, können die anderen sich nicht mehr selbst Anzeigen und werden im schlimmsten Fall dann verurteilt.
Größte Vorsicht bei betrogenen Ehefrauen beziehungsweise Affären, weil gekränkte Damen neigen in diesem Fall dazu ihren Ex geliebten mit Freude in die Pfanne zuhauen.
Achten sie auch immer auf die Tatsache mit wem sie über ihren Betrug sprechen, weil nicht alle sind so nett wie sie immer tun, ebenfalls wäre es vom großen Vorteil nur mit Personen darüber zusprechen die vor Gericht ein Recht haben ihre Aussage zuverweigern, wie zum Beispiel einen Anwalt sowie einem Steuerberater.

Wenn man sich Selbstanzeigt sind die Grundlagen um ohne Strafe davon zukommen daß der Täter die falschen beziehungsweise unvollständigen Angaben bei der Steuerbehörde berichtigen oder ergänzen muss beziehungsweise die ausgelassenen Angaben nachholt.
Darüber hinaus sollte beachtet werden dass jeder mit einem Juristen beziehungsweise StB Rücksprache über die Anzeige halten sollten, weil formell hier noch einiges abzuklären ist. Sollten sie es auf eigene Faust macht sparen sie wahrscheinlich noch am falschen Ende.
Auch muss man bedenken das geerbtes Schwarzgeld für die Nachkommen die selben Strafrechtlichen Konsequenzen mit sich zieht sowie bei dem Steuerschuldner selbst. Und niemand will schließlich negativ im Gedächtnis verbleiben sowie den Erben Geldschulden vererben.

Das hinterziehen von Steuern ist in Deutschland ordnungswidrig und selbst der Versuch von Zollhinterziehung wird Kriminalrechtlich nachgegangen. Ohne Bestrafung kommt man bloß davon wenn derjenige sich bevor die Finanzbehörde die ersten Untersuchungen einleite sich selbst Angezeigt hat. Das bedeutet absolut nicht dass man dadurch gänzlich davon kommt, mit einer Geldbuße müssen alle rechnen.

Ein ganz anderer Tatbestand liegt vor wenn es um eine gewerbliche Steuerhinterziehung geht.
Eine gewerbsmäßige Tat liegt vor falls die Handlung wiederholt begangen wird und der Steuerschuldner sich damit nicht nur eine vorübergehende Erwerbsquelle von niedrigem Ausmaß ermöglicht hat.
Das schlimmste ist wahrscheinlich das in diesem Fall keine Selbstanzeige sowie keine Verfahrenseinstellung gegen eine Geldstrafe und kein Strafbefehlsverfahren also ein diskretes Strafverfahren ohne Hauptverhandlung möglich ist.
Aus diesem Grund muss einem klar sein daß die Sachlage eine Straftat ist, das heisst jeder der an dieser Tat engagiert ist muss mit einer Haftstrafe von 1 Jahr bis zu zehn Jahren rechnen. Zudem ist die Dauer bis die Straftat verjährt ist hier nicht wie bei der gewöhnlichen Steuerhinterziehung fünf Jahre, sondern ganze zehn Jahre.
Jetzt ist es jedem selbst überlassen ob ihm ein paar 1.000€ mehr auf dem Bankkonto wert ist um eventuell hinterher im Gefängnis zu sitzen bzw. verurteilt zu sein.

Für den Fall, dass man sich für die Selbstanzeige entschieden hat, sollte diese gemacht worden sein, ehe dem Straftäter sowie dessen Mittäter die Einleitung des Straf- oder Bußgeldverfahrens eingeleitet worden ist. Das muss bei Steuerhinterziehung auch passieren bevor ein Kontrolleur der Finanzbehörde zur steuerlichen oder steuerstrafrechtlichen Prüfung gekommen ist. Zusätzlich darf der Schuldner nicht Voraussicht wissen, dass seine Straftat bereits zum Vorschein gekommen beziehungsweise stellenweise zum Vorschein gekommen worden ist, weil dann würde dieser auf keine Fall ohne bestrafung davonkommen. Kommt der Täter aber bei Steuerhinterziehung straffrei davon, werden jedoch Hinterziehungszinsen festgesetzt.

Falls sie Steuerhinterziehung begangen haben bestimmt u.a. das Ausmaß der hinterzogenen Steuern und die Zeitdauer der Defraudation über die Höhe der Bestrafung.
Je nach Höhe der Defraudation fällt folglich das Strafmaß aus z.B. bis 1.000euro jeglicher Steuerhinterziehung wird die Ermittlung im Regefall gegen einer Erforderlichkeit vorzeitig eingestellt.
Bis 50.000 euro wird meist mit einer Geldbuße verurteilt und ab fünfzigtausend € durch zum Beispiel Erschwindeln von Zahlungen von der Finanzbehörde z.B. Vorsteuererstattungen eine Geldstrafe bzw. eine Freiheitsstrafe die evtl. zu einer Bewährung ausgesetzt werden kann.

Bei Steuerhinterziehung, egal ob bei einer Selbstanzeige oder auch falls sie bei der Hinterziehung von Steuern im Vorhinein ertappt worden sind, wäre es für jeden am Besten wenn sie sich einen Jurist zu ihrer Verteidigung leisten können, da es hier letzten Endes um ihr Bestehen geht und Veruntreuung von Steuern ist eben kein Kavaliersdelikt noch dazu wird je nach Schweregrad der Strafe mit bis zu zehn Jahren Haftstrafe bestraft.
einem muss bewusst sein das eine Schuldigsprechung zu einer Geldbuße von über 90 Tagessätzen im Bundeszentralregister als vorbestraft gemeldet wird und auch in ihrem Führungszeugnis dann ein Vermerk auftaucht, dass sie Verurteilt sind.

Bestraft wird jeder der Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerlich enome Umstände unsachgemäße bzw. lückenhafte Daten angibt.
Auch wenn jemand die Behörde für Finanzen nachlässig extra steuerlich wesentliche Tatsachen in Unkenntnis lässt bzw. pflichtwidrig den Einsatz von Steuerstemplern oder Steuerzeichen unterlässt und hierdurch Abgaben verkürzt beziehungsweise für einen selbst oder auch für andere keines Falls berechtigte Steuervorteile erlangt.