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Steuerstrafrecht


10. September 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Zum Steuerstrafrecht gehören Vorschriften, die Sanktionen wegen Pflichtverletzungen gegen das Steuerrecht vorschreiben. Was jedoch sind Steuern? Das Wort Steuer bedeutet Hilfe, Stütze, Abzüge. Eine genaue Begriffserklärung lässt sich in § 3 AO finden. Das System der Steuern ist sehr umfassend.Man unterscheidet zwischen diversen Steuerarten. Beispielsweise: Lohnsteuer, Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Abgeltungssteuer, Grunderwerbssteuer, Umweltsteuer, Tabaksteuer, Branntweinsteuer, Kaffeesteuer, Versicherungssteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Jagdsteuer, Zweitwohnsitzsteuer, Schankerlaubnissteuer, Kirchensteuer und vieles mehr., In jeder Stadt sind etliche fachkundige Rechtsanwälte zu finden. Es empfiehlt sich einen Fachmann aufzusuchen, da dieser über wirklich viel Erfahrung und Fachwissen verfügt. Über einen Anwalt kann Einsicht in die Akten beantragt werden. Der Steuerhinterzieher kann das nicht selbst durchführen. Aufgrund der Einsichtnahme kann der Anwalt eine Strategie entwickeln. Es steht dem Betroffenen anheim sich zur Sache zu äußern oder zu schweigen. Eine Mitwirkung kann kann das Strafmaß sehr wohl positiv beeinflussen. Wenn sich der Verdacht nicht bestätigt, wird das Verfahren eingestellt. Ansonsten kann das Verfahren gegen Leistung einer Geldsumme eingestellt werden. Es ist zweckmäßig zu Beginn auf eine gemeinsame Lösung hinauszuarbeiten, damit das Ermittlungsverfahren zügig beendet werden kann. Andernfalls kann ein Verfahren sehr schleppend werden. Insbesondere, weil es zahlreiche Ermittlungsverfahren gibt und die Ermittlungsarbeiten oft sehr lange fortdauern. Wenn es zu keiner Einigung kommt, dann wird ein gerichtliches Verfahren eingeleitet. Innerhalb des Verfahrens wird geprüft, inwieweit Steuerhinterziehung oder eine andere Steuerstraftat vorliegt. Am Ende entscheidet der Richter durch Urteil. Dann erfolgt entweder eine Schuldigsprechung oder ein Freispruch oder eine Geldstrafe oder die Einstellung des Gerichtsverfahrens., Das Steuerrecht schreibt die Bestimmung und Erhebung von Steuern vor. Sofern jemand gegen diese Vorschriften verstößt, kommt das Steuerstrafrecht ins Spiel. Die Vorschriften sind in der Abgabenordnung zu finden. Am Ende der AO sind die Steuerstraf- und Ordnungswidrigkeitenvorschriften geregelt. Dort finden sich Regeln zu der Steuerhinterziehung und zur Steuerverkürzung und zusätzliche Bestimmungen über das Steuerstrafrecht. Oftmals gibt es eine Sanktionierung wegen Hinterziehung von Steuern. Das heißt jemand zahlt nicht die ordnungsgemäß vorgeschriebene Steuerhöhe, verschweigt relevante Tatsachen oder macht unvollständige oder überhaupt keine Aussage gegenüber der Steuerbehörde. Der Täter reicht eine falsche oder lückenhafte Steuererklärung ein oder unterlässt es vollständig eine Steuererklärung zu machen., Die Strafe ist entweder Geldbuße oder Freiheitsentzug. Das beurteilt sich nach der Art, der Dauer und weiteren Tatsachen. Steuerordnungswidrigkeiten dürfen lediglich mit einer Geldstrafe geahndet werden. Dazu gehört zum Beispiel die Steuerverkürzung, die Gefährdung der Steuer oder ähnliches. Man findet auch in anderen Gesetzesbüchern steuerstrafrechtliche Vorschriften. Z.B. im Umsatzsteuergesetz. In den vergangenen Monaten haben Menschen selbst Anzeige gegen sich erhoben. Auf diesem Weg kann eine Strafbefreiung ergehen. Es ist ratsam immer einen Rechtsberater zu beauftragen, da das Steuerstrafrecht überaus umfassend ist. Wenn jemand in den Verdacht der Hinterziehung der Steuern gerät, wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es wird sodann begutachtet, ob wirklich eine Verdächtigung gegeben ist. Die Steuerfahnder führen allerlei Ermittlungen durch. Hierzu gehört unter anderem die Durchsuchung, die Beschlagnahmung und das Verhör von Menschen. Bei der Durchsuchung können die Fahnder Sachen und Datensammlungen einziehen. Anforderung einer derartigen Hausdurchsuchung ist generell ein richterlicher Beschluß. Ansonsten dürfen die Steuerfahnder das Gebäude nicht betreten und auf keinen fall etwas sicherstellen. Wegen der hohen Anzahl an Steuerhinterziehungen nimmt die Zahl an Kanzleien zu, die sich darauf spezialisieren.