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Steuerstrafrecht


11. September 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Zum Steuerstrafrecht zählen Normen, die Sanktionen wegen Zuwiderhandlungen gegen das deutsche Steuerrecht anordnen. Was aber versteht man unter Steuern? Die Bezeichung Steuer bedeutet Beihilfe, Stütze, Abzüge. Eine exakte Definition steht in Paragraph 3 der Abgabenordnung. Das System der Steuern ist überaus vielschichtig.Man unterscheidet zwischen verschiedenen Steuerarten. Z.Bsp.: Lohnabgaben, Einkommenssteuer, Mehrwertsteuer, Kaptialertragssteuer, Gewerbesteuer, Ökosteuer, Kinosteuer, Branntweinsteuer, Kaffeesteuer, Versicherungssteuer, Kfz-Steuer, Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Jagdsteuer, Zweitwohnsitzabgaben, Schaumweinsteuer, Kirchensteuer und diverses mehr., In allen Städten sind zahlreiche spezialisierte Anwälte zu finden. Es Es ist angebracht einen Spezialisten zu beauftragen, da solcher über sehr viel Praxis und Fachwissen verfügt. Über einen Anwalt kann Einsicht in die Akten genommen werden. Der Tatverdächtigte kann das nicht selbstständig beantragen. Angesichts der Einsicht kann der Rechtsanwalt eine Verteidigungsstrategie entwerfen. Es steht dem Betroffenen anheim etwas zu sagen oder zu schweigen. Eine Mitwirkung kann kann das Strafmaß sehr wohl positiv beeinflussen. Wenn sich die Verdächtigung nicht bestätigt, wird das Ermittlungsverfahren eingestellt. Ansonsten kann das Verfahren gegen Leistung einer Geldsumme eingestellt werden. Es ist zweckmäßig zu Beginn auf eine einvernehmliche Lösung hinzuarbeiten, damit das Ermittlungsverfahren zügig abgeschlossen werden kann. Sonst kann ein Verfahren sehr langwierig werden. Insbesondere, weil es jede Menge Verfahren gibt und die Ermittlungsarbeiten vielmals sehr lange andauern. Wenn keine Einigung möglich ist, dann muss ein gerichtliches Verfahren eingeleitet werden. Innerhalb des Verfahrens wird geprüft, inwiefern Steuerhinterziehung oder eine andere Steuerstraftat gegeben ist. Letztendlich entscheidet der Richter durch Urteil. Dann erfolgt entweder eine Verurteilung oder ein Schulderlass oder eine Geldstrafe oder die Einstellung des Verfahren., Die Strafe ist entweder Geldstrafe oder Freiheitsstrafe. Das beurteilt sich nach der Höhe, dem Ausmaß und zusätzlichen Tatsachen. Steuerordnungswidrigkeiten dürfen lediglich mit einer Geldstrafe geahndet werden. Hierzu zählt z.B. die Steuerverkürzung, Steuergefährdung oder anderes. Es können zusätzlich in anderen Gesetzen Normen zu finden sein. Z.B. im Umsatzsteuergesetz. In den letzten Jahren haben sich Personen zunehmend selbst angezeigt wegen Steuerhinterziehung. Auf diesem Weg könnte eine Strafbefreiung ergehen. Es empfiehlt sich stets einen Rechtsberater zu beauftragen, da das Steuerstrafrecht sehr schwierig ist. Wenn jemand in den Verdacht der Steuerhinterziehung gelangt, wird ein Strafverfahren eröffnet. Es wird sodann begutachtet, ob tatsächlich eine Verdächtigung gegeben ist. Die Fahnder führen allerlei Ermittlungen durch. Hierzu gehört u.a. die Hausdurchsuchung, die Beschlagnahmung und das Verhör von Personen. Bei der Hausdurchsuchung können die Steuerfahnder Gegenstände und Unterlagen sicherstellen. Voraussetzung einer solchen Hausdurchsuchung ist generell ein Durchsuchungsbeschluss. Anderenfalls dürfen die Steuerfahnder das Haus nicht betreten und auf keinen fall etwas beschlagnahmen. Wegen der hohen Zahl an Steuerhinterziehungen gibt es stetig mehr Rechtsanwaltskanzleien, die sich auf das Steuerstrafrecht spezialisieren., Das Steuerrecht schreibt die Bestimmung und Erhebung von Steuern vor. Wenn irgendjemand diese Vorschriften nicht befolgt, kommt das Steuerstrafrecht ins Spiel. Die Normen sind größtenteils in der AO zu finden. Im letzten Teil der AO sind die Steuerstraf- und Bußgeldvorschriften geregelt. An dieser Stelle finden sich Normen zu der Steuerhinterziehung und zu der Steuerverkürzung sowie zusätzliche Vorschriften über das Steuerstrafrechtsverfahren. Oftmals erfolgt eine Sanktionierung wegen Steuerhinterziehung. Das heißt jemand zahlt nicht die gesetzmäßig festgesetzte Steuerhöhe, verschweigt erhebliche Tatsachen oder macht unvollständige oder überhaupt keine Angaben gegenüber der Behörde. Der Straftäter reicht eine falsche oder unvollständige Steuererklärung ein oder unterlässt es komplett eine Steuererklärung zu machen.