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Übersetzer


17. Dezember 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Wer innerhalb Österreichs gelernter Übersetzer sein möchte, hat wahrlich nicht so reichlich Wahlmöglichkeiten wie in Deutschland. Mit Graz, Wien sowie Innsbruck stehen 3 Ausbildungsstätten zu der Wahl, wobei alleinig in Wien ein Studienfach an der Uni möglich ist. Es handelt sich dabei um das Zentrum von der Translationswissenschaft und damit die höchste akademische Instanz des Landes in diesem Bereich. In Graz wie auch Innsbruck befinden sich zu der Uni gehörende Institute, die für die Ausbildung der Übersetzer zuständig sind. Das Interesse an dieser Tätigkeit ist vor allem in Zeiten der Globalisierung sehr wohl gegeben und somit sollte es nicht allzu lange brauchen, bis dieser Studiengang bzw. die Lehre an weiteren Standorten in Österreich angeboten wird. Innerhalb der Schweiz gibt es häufig eine Fachausbildung an der Hochschule mit einem Diplom als Abschluss. Bachelor- oder Masterabschlüsse sind allerdings z. B. in Zürich wie auch Genf genauso denkbar., Wenngleich der Beruf des Sprachmittler an sich zwar keinen Schutz betreffend der Berufsbezeichnung hat, können amtlich geprüfte Übersetzungen trotzdem bloß von bestimmten Übersetzern ausgeführt werden. Sie haben eine Beglaubigung zu einem staatlich geprüften Übersetzer bekommen oder sind von öffentlicher Stelle einberufen worden. Die Einberufung findet stets auf Hinblick der Genauheit wie auch Qualität der Übersetzungen statt, somit sollte bei Bedarf die Bestätigung erfolgen. Auch eine Beeidigung könnte in manchen Fällen erfolgen. Beglaubigte Übersetzungen sind z.B. für Aufenthalte im Ausland äußerst relevant, sofern die Behörden offizielle Dokumente in der Sprache des Landes vorgezeigt bekommen möchten. Dies können zum Beispiel Zeugnisse, Urkunden oder auch Gesundheitsnachweise sein. Damit man an einen staatlich geprüften Übersetzer gelangt, welcher eine beglaubigte Übersetzung anfertigt, sollte man sich an die Behörde in der Gemeinde oder Stadt wenden., Generell zählt man diesen Job des Sprachmittlers zu den freiberuflichen Tätigkeiten, ebenso als Katalogberuf bezeichnet. Obgleich die Lehre ziemlich standardisiert ist, ist das tatsächliche Berufsbild sehr verschieden. Das liegt keineswegs lediglich an den zahlreichen Fachbereichen sowie Möglichkeiten zur Spezialisierung. Es hat ebenso damit zu tun, dass es jede Menge Quereinsteiger gibt, welche keine einschlägige Lehre gemacht haben, sondern ursprünglich in anderen Tätigkeitsbereichen beschäftigt waren. Auch reichlich Ausländer gebrauchen ihre Sprachkenntnisse und lassen sich in dem Job des Übersetzers nieder. Da diese Berufsbezeichnung innerhalb Deutschlands nicht durch das Gesetz geschützt ist, gibt es die Option. Das Problem ist, dass es dadurch ganz verschiedene Standards gibt. Wer folglich einen Sprachmittler braucht, sollte genau dessen Erfahrungen kontrollieren, um letzten Endes ein gutes Ergebnis zu erhalten., Grundsätzlichist der Begriff Übersetzer keine rechtlich geschützte Berufsbezeichnung. Wer die Sprachen also ausreichend beherrscht und Vergnügen an dem Transformieren von Texten hat, kann ganz unkompliziert sein Hobby zu seinem Job machen und mit dem freien Transformieren Geld verdienen. Derart simpel ist es allerdings dann doch nicht. Welche Person wirklich auf Dauer Kunden generieren will, kommt selten darum herum, sich einem der vielen Berufsgemeinschaften anzuhängen. Hierfür hat man die Chance, sich mit Mirarbeitern zu unterhalten, bekommt Hilfestellungen und kann den Klienten seine Verifizierung vorlegen. Sprachmittler können sich ebenso zu einem Team zusammenschließen, damit sie noch effektiver arbeiten können. Welche Variante am Ende die richtige ist, muss jeder Sprachmittler selber entscheiden. Die Kunden sollten sich ohnehin einzig von der Arbeitsqualität überzeugen lassen., In den D-A-CH-Ländern Deutschland, Österreich ebenso wie der Schweiz kann sich prinzipiell jeder, ebenfalls ohne eine entsprechende Lehr als Sprachmittler bezeichnen und in diesem Gewerbe arbeiten. Ungleich sieht es zum Beispiel bei Ärzten, Steuerberatern sowie Anwälten aus, die eine Bestätigung der Lehre vorzeigen müssen, um die Berufsbenennung führen zu dürfen. Um diesem entgegenzuwirken, existieren jedoch spezielle Bezeichnungen, die durchaus einer Bestätigung bedürfen. Das gilt z. B. für die Bezeichnungen öffentlich einberufener Übersetzer oder ermächtigter Dolmetscher, ebenso geprüfter Dolmetscher oder staatlich anerkannter Übersetzer. Das gilt ebenso für die universitären Abschlüsse des Bachelor of Arts Übersetzer ebenso wie des Master of Arts Übersetzer. Die Beschaffenheitsnorm bringt eine ISO-Norm, namentlich die EN 15038, an welchem sich ebenso freischaffende Sprachmittler als auch Agenturen orientieren sollten.