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Übersetzung


10. Februar 2016 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Grundsätzlich zählt man den Beruf eines Übersetzers zu den freiberuflichen Tätigkeiten, auch Katalogberuf genannt. Obwohl diese Lehre recht standardisiert wurde, ist dieses tatsächliche Berufsbild höchst unterschiedlich. Das liegt keineswegs nur an den vielfältigen Fachbereichen und Chancen zur Spezialisierung. Es hat auch damit zu tun, dass es zahlreiche Quereinsteiger gibt, die keinerlei einschlägige Ausbildung gemacht haben, sondern ursprünglich in anderen Berufsbereichen tätig waren. Ebenfalls reichlich Ausländer nutzen ihre Sprachkenntnisse und lassen sich in dem Beruf des Sprachmittlers nieder. Da diese Berufsbennenung in Deutschland nicht per Gesetz gesichert ist, besteht die Chance. Die Schwierigkeit ist, dass es deshalb ganz unterschiedliche Standards existieren. Wer folglich einen Übersetzer benötigt, sollte genau dessen Referenzen kontrollieren, um am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis zu bekommen., Wer eine Lehre im kaufmännischen Bereich abgeschlossen hat, dem steht ebenso der Weg zum Übersetzer offen. Mit einer entsprechenden Bestätigung der gehobenen Fremdsprachenfertigkeiten ebenso wie einer einschlägigen Berufserfahrung, kann eine Prüfung zu einem geprüften Übersetzer abgelegt werden. Diese nützt bei Bestehen der Prüfung als Qualitätsbeleg und kann enorm nützlich sein, sobald man Klienten oder künftige Arbeitgeber von den persönlichen Fähigkeiten überzeugen will. Die Möglichkeit für kaufmännische Fachkräfte ist in der Bundesrepublik mittels Berufsbildungsgesetz geregelt und zählt als eine berufliche Weiterbildung. Ein bisschen andersartig ist es im Bundesland Bayern. Da wird die Ausbildung keineswegs in akademischer Form als Studienfach einer Uni geboten, sondern an gewissen Fachakademien. Die 6 Fachakademien innerhalb Bayerns bieten die Lehre zum staatlich geprüften Übersetzer ebenso wie Dolmetscher an. Zwar ist der erworbene Abschluss nicht akademischer Art, diese Beschaffenheit dieser Lehren ist allerdings ganz und gar vergleichbar., Um in Politik wie auch Wissenschaft eine gemeinsame gültige Fachsprache pflegen zu können, gibt es sogenannte Terminologie-Datenbanken. Diese werden von geprüften Experten in regelmäßigen Intervallen auf die Neuheit hin geprüft sowie gegebenenfalls erweitert. Die Datenbanken enthalten keineswegs lediglich Fachvokabular wie auch Termini, sondern auch die entsprechenden ausformulierten Begriffserklärungen, um eine klare Unterscheidung zu ähnlichen Bezeichnungen zu schaffen und sie weltweit zuordnen zu können. Regelmäßig kommen neue Termini dazu, welche von Übersetzern in andere Sprachen übersetzt und diese auch festgelegt definiert werden. Besonders PC-basierte Programme für Übersetzungen greifen auf diese Datenansammlungen zurück. Dementsprechend leisten die Terminologen ebenso einen bedeutenden Beitrag dazu, die Technologie stetig weiter zu verbessern., In Deutschland sind etwa 7000 von der Sozialversicherung eingetragene als Sprachmittler (inklusive Dolmetscher)tätig, der Großteil davon üben die Tätigkeit ganztags und somit hauptberuflich aus. Eine entsprechende Ausbildung haben aber bloß etwa 2/3, was zeigt, wie hoch die Rate von den Quereinsteiger in diesem Beruf ist. Der Großteil der Sprachmittler arbeiten jedoch als Freiberufler und sind nicht angestellt in der Agentur, einem Verlag oder sonstigem tätig. Die Arbeitsaufträge von freiberuflichen Sprachmittlern akquirieren sich aus Aufträgen seitens einschlägiger Auftraggeber oder ebenso von Privatleuten. In Übersetzungsagenturen finden sich ebenso reichlich freie Sprachmittler. Die Agentur erledigt anschließend gegen die festgelegte Provision die Vermittlung des Auftrags an den Sprachmittler. Die Klienten kommen meist aus der Verwaltung, zum Beispiel bei Behörden oder erfolgreichen Unternehmen, aus dem Verlagswesen oder aus der Ökonomie. Oft besteht zwischen einem Auftraggeber und der Agentur ein lang andauerndes vertragsähnliches Verhältnis., Welche Person in Österreich gelernter Übersetzer werden will, hat wahrlich nicht so reichlich Möglichkeiten zur Wahl wie in Deutschland. Mit Graz, Wien ebenso wie Innsbruck stehen 3 Ausbildungsorte zur Wahl, wobei alleinig in Wien ein universitärer Studiengang angeboten wird. Es geht hierbei ums Zentrum der Translationswissenschaft und damit die höchste akademische Instanz des Landes in diesem Bereich. In Graz und Innsbruck gibt es an die Universität angeschlossene Institute, welche für die Lehre der Übersetzer verantwortlich sind. Die Nachfrage nach diesem Job ist erst recht in den Zeiten der Globalisierung durchaus gegeben und somit sollte es nicht allzu lange brauchen, bis dieser Studiengang bzw. die Lehre an anderen Standorten in Österreich geboten wird. In der Schweiz gibt es meist eine hochschulische Fachlehre mit dem Abschluss Diplom. Bachelor- sowie Masterabschlüsse sind allerdings beispielsweise in Genf und Zürich ebenso machbar., Eine bestimmte Berufsgruppe in Deutschland ist der Übersetzer. Dieser beschäftigt sich mit dem Übersetzen von schriftlich fixiertem Text von einer Ausgangs- in die Zielsprache. Hierbei sollte zumindest eine der beiden Sprachen, am besten die Sprache, in die gedolmetscht wird, vom Übersetzer auf herkunftssprachlichem Level beherrscht wird. Im Gegensatz zum Dolmetscher gibt es einen geschriebenen Text und kann daher in temporärem Abstand zur Herstellung übersetzt werden. Der Dolmetscher muss die Arbeit des Übersetzers also quasi direkt erledigen. Außerdem sollte der Übersetzer auch dafür sorgen, dass dieser die stilistischen Elemente aus dem Ursprungstext im Zieltext größtenteils widerspiegeln kann. Das ust eine der größten Herausforderungen dieses Berufs und hieran zeigt sich auch die Beschaffenheit von der Tätigkeit. Man bezeichnet Übersetzer gleichermaßen als Sprachmittler., Wenngleich der Beruf des Übersetzers selber zwar keinen Schutz betreffend der Berufsbezeichnung genießt, dürfen beglaubigte Translationen dennoch nur von bestimmten Übersetzern vorgenommen werden. Diese haben die Beglaubigung zu einem geprüften Übersetzer erworben oder seitens öffentlicher Stelle hinzugezogen worden. Die Einberufung findet stets unter Beachtung der Exaktheit wie auch Qualität von den Translationen statt, sodass ggf. die Bestätigung erfolgen muss. Ebenso eine Beeidigung kann in gewissen Fällen erfolgen. Beglaubigte Translationen sind z.B. für Auslandsaufenthalte enorm bedeutend, für den Fall, dass die Ämter offizielle Papiere in der Landessprache vorgezeigt bekommen möchten. Das können z.B. Zeugnisse, Urkunden oder auch Gesundheitsnachweise sein. Um an einen staatlich geprüften Übersetzer zu gelangen, der eine beglaubigte Translation macht, sollte man sich an die Behörde in der Gemeinde oder Stadt wenden.