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Übersetzungen


2. Oktober 2015 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Allgemein


Übertragung meint: Man überträgt eine Sprache in eine sonstige Zielsprache oder einen niedergeschriebenen Text von einer Sprache in eine andere Sprache. „Übertragung“ wird Übersetzen genannt. Es gibt viele Personen, die das Übersetzen beruflich machen. Beim Übersetzen differenziert man zwischen dem Sprachmittler und dem Übersetzer. Der „Dolmetscher“ überträgt gesprochene Sprache in eine Zielsprache. Der Übersetzer überträgt wiederum schriftliche Texte in eine andere Sprache. Der „Dolmetscher“ wird direkt tätig. Der „Übersetzter“ übersetzt einen Text und muss nicht auf der Stelle transkribieren. Der Gegensatz ist in erster Linie, dass das übersetzte Schriftwerk des Übersetzers abermals verbessert werden kann .Dies heißt: sog. „Wiederholte Korrigierbarkeit“. Diese Gegebenheit hat der Dolmetscher nicht. Dem Sprachmittlerhört den zu übersetzenden Text nur einmal und er muss unmittelbar übersetzt werden. Ein Dolmetscher ist auf nicht mündliche Faktoren wie zum Beispiel Gestik, Mimik, Handlungsweise, Stimmlage und allgemeine Körpersprache angewiesen. Ausschlaggebend ist auch Redetempo und Verständlichkeit. Manche Dolmetscher üben zusätzlich die Zeichensprache aus. Dolmetscher werden oftmals bei Landgerichten, bei Beurkundern und Behörden benutzt. Z.Bsp. falls ein geladener Zeuge oder ein Beschuldigter die Sprache nicht spricht, dennoch eine Stellungnahme tätigen muss. Die Gerichte haben häufig keinen angestellten Dolmetscher. Vielmehr wird ein frei beruflicher Sprachmittler beauftragt. Die Sprachmittler, die vor Strafgericht tätig werden, müssen im Vorfeld beeidigt werden, da sie persönliche Informationen erfahren, welche im Grunde nicht für das Allgemeinwesen bestimmt sind. In der Europäischen Union gibt es angestellte Dolmetscher. Anwärter müssen im Vorfeld einen Test vollziehen. Es gibt unterschiedliche Sorten von Übertragungen. Man unterscheidet zum Beispiel kulturelle Übersetzung, Übersetzung von Literatur, Filmsynchronisation und Untertitelung, Übersetzung technischer Dokumentationen, Übersetzung von Sprache mit Hilfe von Computerprogrammen und maschinelle Übersetzung. Des Weiteren kann man beim Übersetzen unterschiedliche Kategorie entdecken: Dolmetschen bei Konferenzen, Konsekutivdolmetschen, Gestensprachedolmetschen, Vom-Blatt-Übersetzen und Kabinendolmetschen.
Translationen gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Da auf der Welt zahlreiche Sprachen zu hören sind, gibt es auch etliche Dolmetscher, welche eine Sprache als Fachgebiet haben. Wahlweise haben sie sich auf eine bestimmte Technik des Übersetzens spezialisiert. Es gibt auch noch den Sprachmittler. Dieser Übersetzer hilft Personen mit unterschiedlichen Kulturen. Meistens Randgruppen und Immigranten. In der Bundesrepublik gibt es Studiengänge für den Job des Übersetzers. Das Studium darf an einer Hochschule oder einer Fachhochschule gemacht werden. Übersetzer mit einem Fachgebiet konzentrieren sich auf ein Gebiet in einer bestimmten Sprache, z.B.: Finanzwesen, Gesellschaftsrecht, Gesundheitslehre oder Arzneimittelkunde, Technik, Jura. Diese speziellen Fachübersetzungen sind am meisten verbreitet. Es lässt sich schwer feststellen, wieviele Sprachmittler es in der BRD gibt. Der Bereich ist unstetig, weil es Lehrberufe gibt, allerdings viele Menschen auch auf anderem Weg mit dem Job anfangen. Das Wort Übersetzer ist staatlich nicht gesichert, somit ist die Ausübung des Berufs auch ohne Examen möglich. Es gibt jedoch spezielle Zusätze, die nur nach Berufung ,durch Test oder Studium geführt werden dürfen. Zu diesem Thema zählen unter anderem: öffentlich bestellter Dolmetscher, ermächtigter Übersetzer, staatlich geprüfter Übersetzer, Diplom-Übersetzer, gerichtlich zertifizierter Übersetzer, Diplom Dolmetscher usw.. Die meisten Sprachmittler sind eigenständig. Diese bekommen ihre Aufgaben direkt von der Verwaltung. Das Honorar erfolgt häufig nach übersetzter Textmenge. Man kann in Wörtern oder Zeichen abrechnen. Oder nach Aufwand. Bei der Preisgestaltung spielen dann zusätzliche Faktoren wie zb: Komplexität der Sprache oder der Textart, Ausmass, Häufigkeit der Aufträge und Textwiederholungen eine Rolle.